Zusammenkunft der "Freunde der Burgkurzweyl"

Zusammenfassung von Hans-Peter Wagner

Die „Burgkurzweyl zu Cullesheym“ fällt in diesem Jahr aus nachvollziehbaren Gründen aus. Am Donnerstagabend trafen sich gut ein Dutzend Freunde dieses Mittelalterspektakels in den Räumlichkeiten des Bürgernetzwerks in Külsheim, um erste notwendige Vorbereitungen für eine nächste Burgkurzweyl in die Wege zu leiten.
Die „Burgkurzweyl zu Cullesheym“ findet seit 2001 im Drei-Jahres-Rhythmus statt und verbreitet jeweils große Freude sowohl bei jenen, die sich in das Spektakel aktiv einbringen, wie auch bei den vielen Besuchern. Die Vorbereitungen auf solch ein großes Fest laufen jedes Mal bereits mindestens eineinhalb Jahre vor dem jeweiligen Spektakel an.
Auf Grund der damaligen und weiterhin bestehenden Umstände wurde die „Burgkurzweyl 2022“ in einer gemeinsamen Entscheidung der Vertreter des leitenden Gremiums der „Vereinsgemeinschaft Burg-kurzweyl zu Cullesheym“ und führender Vertreter der Verwaltung der Stadt Külsheim schweren Herzens Ende Juni 2021 abgesagt. Man war sich einig, die Grundidee des mittelalterlichen Spektakels zusammen mit der gelebten Authentizität ginge mit Plexiglas-Spuckschutz, FFP2-Masken und Gummihand-schuhen verloren.
Den Anwesenden bei dem Treffen am Donnerstag war die Wehmut durchaus anzumerken, momentan nicht gezielt und mit reichlich Vorfreude auf eine „Burgkurzweyl 2022“ Anfang Mai hinarbeiten zu können. Nun standen eben Fragen an, wie es mit dem Mittelalterspektakel weitergeht. Cornel Schreck, der das Treffen zusammen mit Claudia Thum moderierte, unterstrich, man könne stolz sein auch auf die „Burgkurzweyl 2019“, „eine super Veranstaltung“.
Das Fest im Schatten der Burg sei für Külsheim und für die Külsheimer wichtig, so Schreck. Ebenso wichtig sei, dass dies fortgesetzt werde. Gesucht werde Man- und Frauen-Power, welche die nächste Burgkurzweyl unterstützten. Man wolle schauen, wer sich im leitenden Gremium einbringen könne. In der anschließenden Debatte war zu hören, dass mehrere der bisherigen Verantwortlichen in benanntem Gremium sich nicht mehr oder nicht mehr in dem bisherigen Umfang einbringen können.
Verantwortung solle auf mehreren Schultern verteilt werden, äußerte Schreck, in den verschiedenen Teilbereichen gerne auch in Teams mit mehreren Leuten. Vorstellungen und Ideen sollten eingesammelt werden, damit es mit der Burgkurzweyl gut weiter gehen könne. Bei Zusammenkünften mit der oberen Verwaltungsebene der Stadt Külsheim sei von dort grünes Licht für eine Unterstützung gegeben worden.
Die rege Diskussion quer durch unterschiedliche Themenfelder zeigte, welche Vielzahl an Gedanken bereits spießen und wieviel Herzblut dabei eingebracht wird. Beim Gedankenaustausch über einen möglichen Zeitpunkt der nächsten Burgkurzweyl ward betont, dass über dem Thema natürlich die Corona-Lage schwebe.
Am Donnerstagabend wurden natürlich noch keine Entscheidungen getroffen. Die Zusammenkunft galt einer ersten Orientierung, welche Schritte nun nach und nach angegangen werden sollen. Ein vor Ort gebildetes strukturiertes Organigramm zeigte mögliche Vorgehensweisen auf. Manche der Anwesenden gaben bereits preis, inwieweit sie sich einbringen können.
Man kam überein, eine nächste Versammlung zu machen, vergleichbar jener am Donnerstag. Dazu wolle man großzügig einladen, dies im Stadtblatt kommunizieren, über die Vereinsvorstände Menschen erreichen, den Burgkurzweyl-Email-Verteiler nutzen, um Verantwortliche bisheriger Aktivitäten zu sensibilisieren, darüber hinaus Vereine, Gruppen und Einzelpersonen gezielt ansprechen. So könnten Mitstreiter gewonnen werden, auch im koordinierenden Gremium mitzuwirken.
Cornel Schreck, der einstweilen Ansprechpartner ist, unterstrich abschließend, „wir sind ein kleines Stück weiter gekommen“ im Hinblick auf das große Ziel „nächste Burgkurzweyl“. Die nächste Versammlung baue auf dieser ersten auf. Die Freunde der Burgkurzweyl treffen sich am Mittwoch, 06. April 2022 um 19.30 Uhr, wieder in den Räumlichkeiten des Bürgernetzwerks in Külsheim.

Zusammenfassung 17.03.2022 pdf-datei